Gedenkveranstaltung gegen das Vergessen / Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Christian Manz (Vorsitzender der Stiftung der Lebenshilfe Herford) und Holger Schinke (Werkstattrat der Herforder Werkstätten) legen den Kranz nieder.

Vor 77 Jahren, am 27. Januar 1945, wurde das Vernichtungslager Auschwitz befreit. Jedes Jahr wird an diesem Tag aller Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe erinnert besonders an die etwa 300.000 kranken und behinderten Menschen, die damals in ganz Europa ermordet wurden. Sie galten als „Ballastexistenzen“, als „Volksschädlinge“ und wurden als „lebensunwert“ systematisch aussortiert.

Die Lebenshilfe Bundesvereinigung setzt sich daher seit ihrer Gründung vor mehr als 60 Jahren für eine inklusive Gesellschaft ein, die Menschen mit Behinderung und anderen Minderheiten uneingeschränkte Teilhabe garantiert.

In Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus legte die Lebenshilfe Herford einen Kranz am Gedenkstein vor den Herforder Werkstätten der Lebenshilfe Herford niederlegen.

Die Lebenshilfe Herford trauert um mehr als 250.000 Menschen mit Behinderung – viele von ihnen geistig behindert – die bei der planmäßigen „Vernichtung lebensunwerten Lebens“ 1939 bis 1945 durch einen grausamen Tod Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Sie sind uns Mahnung und Verpflichtung.

 

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